Die Hunde der EM-Länder

Finden Sie heraus, welche Fakten korrekt sind und welche erfunden.
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Der Name sagt es: Der Polski Owczarek Podhalanski, kurz Podhalaner oder auch Tatrahund, stammt aus Polen.
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Der Podhalaner ist ein Herdenschutzhund, verwandt mit dem Cuvac aus der Slowakei und anderen Herdenschutzhunden Europas – den Retrievern hingegen sind sie nicht besonders nahe. Obwohl sie als Familienhunde gelten und auch als Therapiehunde ausgebildet werden, sind sie im Tessin als potenziell gefährlich gelistet. Wodkafässer trugen sie nie um den Hals.
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In Portugal haben diverse Rassen ihren Ursprung. Die wohl bekannteste ist der Portugiesische Wasserhund.
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Tatsächlich gibt es weisse Portugiesische Wasserhunde, die keine Albinos sind. Speziell an dieser Rasse ist, dass sie kein Unterfell haben, dadurch kaum haaren und für Allergiker geeignet sind. Der bekannteste Portugiesische Wasserhund der Welt heisst Bo und lebt im Weissen Haus mit der Familie Obama. Trump besitzt keinen.
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Bisher war Wales für seine Corgis bekannter als fürs Fussballspielen. Wenn ihre Nationalmannschaft so weitermacht, könnte sich dies zumindest vorübergehend ändern.
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Trotz ihrer kurzen Beine sind Corgis (oder korrekt walisisch Corgwn) keine Jagdhunde. Vielmehr wurden sie früher als Hüte- und Treibhunde eingesetzt. Es gibt zwei verschiedene Rassen, den Welsh Corgi Cardigan und den hier abgebildeten Welsh Corgi Pembroke. Die Queen hält Pembrokes; es gibt keine Rasse namens Midlands Corgis.
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Die bekannteste Hunderasse Belgiens ist natürlich der Belgische Schäferhund, auch Malinois genannt.
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Der Belgische Schäferhund hat den Namen Malinois von der belgischen Stadt Malines (Mechelen). Er ist kleiner und leichter als der Deutsche Schäferhund und gilt auch als gesünder und mutiger, weshalb diese Rasse als Helfer der Polizei sehr beliebt ist – auch in Deutschland.
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Obwohl Deutschland im Fussball zu den Grossen gehört, widmen wir uns hier einer kleineren Rasse aus diesem Land, dem Dackel
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Aus Deutschland stammen sehr viele Hunderassen, nebst dem Dobermann und dem Rottweiler eben auch der Dackel. Der kurzbeinige Jagdhund war 1972 gar das Maskottchen für die olympischen Sommerspiele in Deutschland (nicht aber für die Fussballer). Die gefleckte Variante heisst Tigerteckel.
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Aus Italien stammt unter anderem der Mastino Napoletano.
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Der Mastino Napoletano hat eine belastete Vergangenheit. Seine Ahnen begleiteten die Römer auf Kriegszügen und kämpften zu deren Unterhaltung in der Arena. Er zählt zu den doggenartigen Hunden, wird aber keine 80 Kilogramm schwer, für Rüden gibt der Rassestandard 60 bis 70 Kilogramm an. In Genf und im Wallis ist die Haltung und Zucht dieser Rasse verboten.
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Haben Sie gewusst, dass der Pudel aus Frankreich stammt?
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Tatsächlich wurden Pudel früher als Jagdhunde eingesetzt. Noch kleiner als Zwergpudel sind die Toypudel mit weniger als 28 Zentimeter Widerristhöhe. Im Drama «Faust» von Johann Wolfgang von Goethe tritt Mephistopheles in der Gestalt eines Pudels auf, was Faust zu seinem berühmten Satz veranlasst: «Das war also des Pudels Kern.»
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Überraschend schaffte es Island mit einem Sieg über England ins Viertelfinale. Das gibt uns Gelegenheit, Ihnen den Islandhund zu präsentieren.
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Tatsächlich waren es die Wikinger, die um 870 n. Chr. Hunde nach Island brachten. Diese wurden dort gezüchtet, um Pferde und Schafe zu hüten. Nach der grossen Epidemie vom 19. Jahrhundert gab es noch ungefähr acht reinrassige Islandhunde.
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Unser Tipp: Lesen Sie mal ein Hundebuch statt nur Fussball zu gucken ;-)
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Na ja, so richtig überzeugend sind Ihre Kenntnisse zum besten Freund des Menschen noch nicht.
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Nicht schlecht.
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Wow, Ihre Kenntnisse sind beeindruckend. Wissen Sie vielleicht auch schon, wer Fussball-Europameister wird?
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